Orazio Schillaci – Gesundheitsminister

Gesundheitsminister Orazio Schillaci steht vor großen Herausforderungen. Foto: Governo Italiano
Gesundheitsminister Orazio Schillaci steht vor großen Herausforderungen. Foto: Governo Italiano

Italiens Minister für Gesundheit, ORAZIO SCHILLACI, wurde 1966 in Rom geboren. Er blickt auf eine lange akademische Karriere zurück. Im Kabinett Meloni gilt er als „Techniker“, also als parteiloser Fachmann.

Orazio Schilacci war seit 2013 Dekan der Fakultät für Medizin und Chirurgie und seit 2007 ordentlicher Professor für Nuklearmedizin. Seit 2001 war er Direktor der Fakultät für Nuklearmedizin an der Poliklinik Tor Vergata; außerdem ist er Präsident der italienischen Vereinigung der Nuklearmediziner. Schillacci war Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Istituto Superiore di Sanità, das vom scheidenden Minister Roberto Speranza ernannt wurde.

Gesundheitsminister Schilacci hat angekündigt, die Impflicht auch für Ärzte und Pflegerinnen in den Krankenhäusern auszusetzen. „Zu Covid ist es an der Zeit, eine Botschaft der Diskontinuität mit der Vergangenheit zu vermitteln. Die Bevölkerung ist verärgert, selbst in China rebelliert sie jetzt gegen Schließungen und Verbote. Wir sind in eine neue Phase eingetreten, in der es nicht mehr um Verpflichtungen, sondern um Überzeugungsarbeit geht: die Bürger zur Verantwortung ziehen, nicht sie verpflichten. Heute gibt es in Italien wichtigere und dringendere Gesundheitsprobleme als das Virus“, sagte Orazio Schillaci in einem Interview mit der Zeitung Libero.

Der  Servizio Sanitario Nazionale (SSN) ist ein nationaler Gesundheitsdienst, der allen in Italien wohnhaften Menschen Gesundheitsversorgung garantiert. An ihm ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder gespart worden.

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